Die Sorge um sich selbst
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Chrysipp (280–207 v. Chr.) war der Nachfolger Kleanthes' und prägte die stoische Philosophie durch seine detaillierte psychologische und logische Systematisierung. Er entwickelte insbesondere die Affektenlehre, wonach Affekte Urteile sind, und schuf damit die theoretische Grundlage für die Unterscheidung zwischen falschen (Pathē) und wohlgeordneten (Eupatheiai) Gefühlen. Sein Werk war so einflussreich, dass man sagte: »ohne Chrysipp gäbe es keine Stoa.«
Erwähnt in 21 Artikeln


Die Zuteilung des Schicksals: Warum wir unseren Platz im Gefüge der Welt einnehmen müssen

Die feinen Unterschiede des Wertlosen: Wie wir die Dinge richtig wiegen

Die Illusion des fernen Hafens

Die Sekunde der Freiheit: Wie du aufhörst, Sklave deiner ersten Eindrücke zu sein

Katharsis: Wie du die Seele reinigst, ohne dich selbst zu belügen

Das zweite Feuer: Warum wir uns nicht nur ärgern, sondern über unseren Ärger ärgern

Die Wahl, die niemand dir abnehmen kann

Prosōdia: Wie du lernst, im Takt des Lebens zu gehen

Die innere Zitadelle: Prosecheia und das Hegemonikon
