Arete: Warum die Tugend das einzige wahre Gut ist
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Die tetrad der Kardinaltugenden (cardinal virtues) bildet das Grundgerüst stoischer Ethik. Phronesis ermöglicht korrekte Urteilsfällung; Dikaiosyne reguliert das Verhalten gegenüber der kosmischen Gemeinschaft; Andreia stärkt die standfeste Tugendverfolgung angesichts von Schwierigkeiten; Sophrosyne zügelt übermäßige Regungen und bewahrt inneres Gleichgewicht. Jede Tugend impliziert alle anderen — sie bilden ein interdependentes System, nicht separate Kompetenzen.