Prosangeia: Wenn das Hindernis zum Weg wird
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Prosoche ist nicht gelegentliche Selbstreflexion, sondern eine kontinuierliche, aktive innere Vigilanz. Sie beschreibt die Fähigkeit und Pflicht des Stoikers, ständig sein Führungsprinzip (Hegemonikon) zu beobachten, zu überprüfen und zu schützen gegen fremde Vorstellungen, irrationale Impulse und externe Einflussnahmen. Epiktet betont ihre Unaussetztheit: nicht wann es bequem ist, sondern unaufhörlich.
Erwähnt in 40 Artikeln


Was bleibt, wenn du alles Überflüssige streichst

Was andere denken, geht dich nichts an

Sophron: Die Tugend, die Weisheit von innen ordnet

Proskaireia: Was du hältst, hältst du nur für den Moment

Prosoche: Die Kunst, dem eigenen Geist beim Urteilen zuzusehen

Prosangelia: Bevor der Sturm kommt, bereite dich vor

Wenn die Regel versagt: Über die Kunst, gerecht zu urteilen

Prosexia: Die Kunst, wirklich hinzusehen

Xenophanes und die Götter, die wir uns selbst erschaffen
