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Phantasia ist das unmittelbare Wahrnehmungs- oder Vorstellungserlebnis – der Anblick von Essen erzeugt einen Eindruck, das Verlangen nach dem Handy präsentiert sich als innere Phantasia. Sie ist das erste Stadium, bevor das Hegemonikon (das leitende Vermögen) ein Urteil über diesen Eindruck fällt. Im Artikel wird sie als 'Eindruck' bezeichnet, der 'noch keine wirkliche Vorgang' ist, sondern nur ein mentales Ereignis. Die Fähigkeit, die Phantasia als solche zu erkennen – und nicht sofort damit gleichzusetzen, dass man danach handeln muss – schafft jenen kritischen Raum für rationale Einsprache.
Erwähnt in 21 Artikeln

Was bleibt, wenn du alles Überflüssige streichst

Prosoche: Die Kunst, dem eigenen Geist beim Urteilen zuzusehen

Diaíresis: Warum deine Absicht zählt, nicht dein Ergebnis

Prosangelia: Bevor der Sturm kommt, bereite dich vor

Prosexia: Die Kunst, wirklich hinzusehen

Xenophanes und die Götter, die wir uns selbst erschaffen

Prosexis: Die Kunst, dem eigenen Geist bei der Arbeit zuzusehen

Die Wahl, die niemand dir abnehmen kann

Du spürst die Begierde. Du musst ihr nicht folgen.

Proskēnē: Was du glaubst, bevor du weißt, dass du glaubst
