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Pathē

Pathē

Unkontrollierte, urteilsverzerrende Leidenschaften oder Erregungen der Seele.

Pathē sind nach stoischer Lehre innere Zustände, die durch falsche Urteile über äußere Ereignisse entstehen und die Seele destabilisieren. Sie umfassen vier Grundformen: Gier, Angst, überschäumende Freude und Trauer. Im Gegensatz zu den wohlgeordneten Gefühlen (Eupatheiai) beruhen sie auf Fehlurteilen und unterwerfen den Menschen der äußeren Willkür.