Wenn die Regel versagt: Über die Kunst, gerecht zu urteilen
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Das Meson ist das aristotelische Prinzip der Mittellage zwischen Übermaß und Mangel (z.B. Mut als Mitte zwischen Feigheit und Tollkühnheit). Die Stoa übernahm dieses Konzept strukturell, ersetzte aber seinen Maßstab: Während Aristoteles das Meson durch die Tugend des Charakters und äußere Güter justiert, arbeitet die Stoa mit dem absoluten Logos als Maßstab. Das Meson bleibt dennoch relevant als praktische Ausgewogenheit im Urteil.