Metathesis: Wenn du das Unveränderliche neu siehst
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Kathēkonta (singular: kathēkon) sind Handlungen, die sich aus der natürlichen Verfassung und sozialen Stellung ergeben – wie die Pflicht eines Sohnes gegenüber Eltern oder eines Bürgers gegenüber der Stadt. Sie sind nicht identisch mit Tugend (areté), können aber tugenhaft ausgeführt werden, wenn sie aus rechter Überzeugung (orthē doxa) und moralischer Wahlfähigkeit (prohairesis) entspringen. Der proxenos erfüllt kathēkonta durch die gegenseitige moralische Fürsorge für seinen Partner.
Erwähnt in 11 Artikeln


Praxiphanes und die Frage, die alles entscheidet: Was tust du gerade?

Prosodeia: Bevor du handelst, denk zu Ende

Was du nicht siehst, trifft trotzdem

Euthymia: Die Kunst, mit sich selbst in Frieden zu sein

Die Orte der Weisheit: Wie die Stoa das Denken ordnet

Prosaxis: Warum richtiges Handeln mehr ist als gute Absichten

Askesis: Wie die Stoiker sich absichtlich dem Unbehagen aussetzten – und warum du das auch solltest

Proxenos: Freundschaft als moralische Verpflichtung im Stoizismus

Weltbürger sein: Wie die Stoiker die Menschheit neu erfanden
