Metathesis: Wenn du das Unveränderliche neu siehst
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Kathēkonta (singular: kathēkon) sind Handlungen, die sich aus der natürlichen Verfassung und sozialen Stellung ergeben – wie die Pflicht eines Sohnes gegenüber Eltern oder eines Bürgers gegenüber der Stadt. Sie sind nicht identisch mit Tugend (areté), können aber tugenhaft ausgeführt werden, wenn sie aus rechter Überzeugung (orthē doxa) und moralischer Wahlfähigkeit (prohairesis) entspringen. Der proxenos erfüllt kathēkonta durch die gegenseitige moralische Fürsorge für seinen Partner.









