Gefühle sind keine Feinde: Was die Alten über Pathē wirklich lehrten
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Eupatheia (von eu = gut, gut geordnet + pathos = Gefühl) bezeichnet im Gegensatz zu Pathē jene Affekte, die dem Weisen möglich sind, weil sie aus wahren Urteilen über Gut und Böse entstehen. Der Weise empfindet diese Gefühle, ohne von ihnen beherrscht zu werden. Sie sind die stoische Alternative zur Leidenschaft: Gefühl ohne falsche Überzeugung, ohne Unterwerfung unter externe Güter.




