Das zweite Feuer: Warum wir uns nicht nur ärgern, sondern über unseren Ärger ärgern
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Deuteria pathē sind die Leidenschaften, die nicht unmittelbar aus körperlichen Reaktionen entstehen, sondern aus aktivem Urteil und wiederholter gedanklicher Beschäftigung. Während Propatheia unwillkürlich sind, stellen deuteria pathē bewusste oder habitualisierte Zustimmungsakte dar. Sie sind das Ergebnis von Synkatathesis – der Billigung und Verfestigung eines fehlerhaften Urteils durch mentale Wiederholung. Dies ist der Punkt, an dem moralische Verantwortung nach stoischer Lehre eintritt.